Der richtige Lack und die richtige Vorbereitung schützen Ihre Maschine vor Rost und Verschleiß – und halten viele Jahre. Hier erfahren Sie, wie Sie die richtige Lackart wählen, die Oberfläche vorbereiten und richtig lackieren, ob es sich um eine kleine Ausbesserung oder eine komplette Neulackierung handelt.

Schritt 1 von 4
Hält Feuchtigkeit, Erde, Gülle und wechselnden Temperaturen stand. Bei einer Restaurierung ist der richtige Farbton wichtig.
Besonders beständig gegen Schotter, Steine, Lehm und mechanischen Verschleiß. Erfordert sorgfältige Vorarbeit.
Schaufeln, Felgen, Anbauhalterungen und Trittstufen. Eine Ausbesserung reicht oft aus.
Schritt 2 von 4
Achten Sie auf diese Anzeichen, dass Sie handeln sollten:
✔ Abblättern oder Ablösen
✔ Rostflecken
✔ Kratzer bis auf das Metall
✔ Verblasster oder matter Lack
✔ Steinschlagschäden
✔ Abgenutzte Trittstufen oder Felgen
Tipp: Ist der Schaden klein und begrenzt, reicht eine Ausbesserung. Ist die Oberfläche verblasst, uneben oder großflächig beschädigt – wählen Sie eine komplette Neulackierung für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Schritt 3 von 4
Entfernen Sie Schlamm, Öl und Schmutz. Achten Sie besonders auf die Bereiche um Hydraulik, Scharniere und Felgen.
Selbst eine scheinbar saubere Oberfläche kann Fett- oder Wachsrückstände aufweisen. Das Entfetten verringert das Risiko, dass sich der Lack löst.
Verwenden Sie Drahtbürste, Schleifvlies oder Schleifmaschine. Wenn Sie auf Rost lackieren, kommt das Problem schnell zurück.
Eine matte Oberfläche sorgt für besseren Halt. Wischen Sie vor dem Weiterarbeiten den gesamten Schleifstaub sorgfältig ab.
Auf blankem Metall ist Grundfarbe immer nötig, für guten Halt und Rostschutz.
Schritt 4 von 4
Ausbesserungen, Anbaugeräte, Chassisteile und schwer zugängliche Flächen.
Größere ebene Flächen. Gut für Pritschen, Schaufeln und Maschinenteile.
Gleichmäßigstes Finish. Passt für Motorhaube, Kotflügel und ganze Maschinen. Erfordert mehr Vorbereitung.
Maschinenfarbe, Grundfarbe, ggf. Härter, Verdünnung und Entfetter.
Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz und gute Belüftung.
Schleifpapier, Schleifmaschine, Drahtbürste, Abklebeband und Abdeckfolie.
Nicht vergessen: Tragen Sie immer mehrere dünne Schichten auf und geben Sie dem Lack Zeit, richtig auszuhärten – nicht nur zu trocknen – bevor die Maschine wieder in Betrieb genommen wird.
Nein. Farbe auf Rost löst sich schnell, und der Rost arbeitet unter dem Lack weiter. Entfernen Sie allen Rost und losen Lack mit Drahtbürste, Schleifvlies oder Schleifmaschine, schleifen Sie bis auf blankes Metall und tragen Sie Grundfarbe auf, bevor Sie lackieren. Die Vorarbeit entscheidet, wie lange das Ergebnis hält.
Auf blankem Metall ist Grundfarbe immer nötig – sie sorgt für Haftung und Rostschutz. Bei einer Ausbesserung auf einer Fläche mit intaktem, vorhandenem Lack reicht es meist, matt anzuschleifen und direkt zu lackieren, sofern Sie nicht bis auf das Metall durchgegangen sind.
Ist der Schaden klein und begrenzt – einzelne Kratzer, Steinschläge oder kleinere Rostflecken – reicht eine Ausbesserung. Ist der Lack verblasst, matt oder großflächig beschädigt, wird das Ergebnis beim Ausbessern ungleichmäßig, und dann ist eine komplette Neulackierung der richtige Weg zu einem gleichmäßigen Finish.
Ein Pinsel eignet sich für Ausbesserungen, Anbaugeräte, Chassisteile und schwer zugängliche Flächen. Eine Rolle ist gut für größere ebene Flächen wie Pritschen und Schaufeln. Eine Spritze ergibt das gleichmäßigste Finish auf Motorhaube, Kotflügeln und ganzen Maschinen, erfordert aber mehr Vorbereitung und Abklebung.
Tragen Sie lieber mehrere dünne Schichten auf als eine dicke – dünne Schichten trocknen gleichmäßiger und laufen nicht. Zwei bis drei Anstriche sind üblich, aber richten Sie sich immer nach der Anleitung Ihres konkreten Lacks für die Anzahl der Schichten und die Trockenzeit dazwischen.
Unterscheiden Sie zwischen Trocknen und Aushärten. Der Lack kann sich nach einigen Stunden oberflächlich trocken anfühlen, braucht aber deutlich länger, um richtig auszuhärten und die volle Widerstandsfähigkeit zu erreichen. Geben Sie ihm Zeit gemäß den Herstellerangaben, bevor die Maschine wieder in Betrieb genommen wird, sonst riskieren Sie Abdrücke und eine geringere Haltbarkeit.
Bei einer Restaurierung ist der richtige Farbton wichtig für das Aussehen und den Wiederverkaufswert, besonders bei Traktoren, bei denen die Markenfarbe prägnant ist. Für Anbaugeräte und Details ist der exakte Farbton weniger kritisch – dort wiegen Schutz und Widerstandsfähigkeit schwerer als die Nuance.

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie die neuesten Neuigkeiten, Aktionen und Schraubertipps direkt in Ihren Posteingang. Das ist völlig kostenlos, und Sie können Ihr Abonnement jederzeit kündigen.
Unser Kundendienstteam verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit Traktoren und Maschinen. Haben Sie eine Teilenummer, ein Maß oder einfach nur ein Bild? Wir helfen Ihnen gerne weiter!
FAQ / Häufig gestellte Fragen